X-Wood® ist offizieller Sponsor von Fairventures Worldwide

Logo Fairventures worldwide

Aus Holzhallen werden Bäume

„Wälder sind für das heutige Leben auf der Erde unverzichtbar“: Mit dieser Erkenntnis steht die Organisation für Natur und Artenschutz WWF nicht alleine da.

„Werden Wälder zerstört, übernutzt oder zu Plantagen umgewandelt, gehen die Leistungen des Ökosystems Wald verloren. Wälder sind viel mehr als nur ihr Holz. Nutzen wir sie intelligent und nachhaltig.“

Michael Schumacher, Geschäftsführer von X-Wood®, lässt den Appell von WWF nicht ins Leere laufen. „Wir machen uns schon einige Zeit
Gedanken, was wir als holzverarbeitendes Unternehmen tun können. Nach dem Großbrand im Amazonas hat das Thema nochmal an Aktualität gewonnen. Der ökologische Aspekt wird nicht nur für uns, sondern auch für den Kunden immer wichtiger.“

Kein Baumaterial ist so umweltfreundlich wie Holz, sagt Michael Schumacher

X-Wood® ist ein junges Holz und Hallenbauunternehmen, welches 2015 gegründet wurde. Die Firma realisiert individuelle Projekte – von großflächigen Lagerhallen über Reitzentren bis hin zu Ausstellungsgebäuden und Fitnesszentren. Die Besonderheit dabei ist, dass die gesamte Struktur aus Holz ist.

„Kein Baumaterial ist so umweltfreundlich wie Holz“

sagt Michael Schumacher voller Überzeugung. Vorausgesetzt es stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, was auf X-Wood® zutrifft.

Das benutzte Holz ist PEFC zertifiziert. Das unabhängige und transparente System ermöglicht eine Nachverfolgung der Holzströme vom Wald bis hin zum Konsumenten und wird gerne als „Wald-TÜV“ bezeichnet. „Europaweit wächst der Wald“, schildert der 29-Jährige und stützt sich dabei auf Zahlen von Eurostat.

Von den 161 Mio. Hektar Wald stehen 134 Mio. Hektar für die Holzgewinnung europaweit zur Verfügung. Genutzt werden lediglich zwei Drittel des jährlichen Holzzuwachses für folgende Anwendungen:

Energiegewinnung (42 % des Volumens), Sägewerke (24 %), Papierindustrie (17 %) und Holzplattenindustrie (12 %).

Die Gleichung funktioniert auf EU-Ebene, allerdings nicht weltweit. Erhebungen der Vereinten Nationen (UN) zufolge gingen im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Hektar Wald weltweit verloren, davon 80 Prozent für die Landwirtschaft. Ein Drittel der auf entwaldeten Flächen erwirtschafteten Produkte gingen laut EU-Studie in den Export.

Beim Anblick dieser Fakten dachte sich Michael Schumacher:
„Wenn wir etwas tun wollen, dann auch dort, wo es nicht funktioniert. Uns standen zwei Optionen offen: Entweder wir schützen bestehende Waldflächen. Oder wir setzen uns für die Wiederaufforstung ein. Relativ schnell war klar, dass wir uns für die zweite Variante entscheiden würden.“
Die Mitarbeiter machten sich im Internet auf die Suche nach dem geeigneten Partner.
„Das war nicht so einfach, denn nicht alle Webseiten waren vertrauenerweckend. Schließlich sind wir auf Fairventures mit Sitz in Stuttgart gestoßen. Das Projekt hat uns auf Anhieb gut gefallen.“

Die Organisation ist tätig in Indonesien, das weltweit den zweithöchsten Waldverlust nach Brasilien hat, und stellt sich wie folgt vor:

Fairventures ist eine weltweit führende Organisation in der großflächigen Wiederaufforstung degradierter Landflächen und beim Erhalt artenreicher Wälder, in ökonomisch nachhaltigen Systemen, die dem Wohl der lokalen Bevölkerung dienen.“

Vereinfacht lautet die Mission im indonesischen Borneo, dass sich nicht auf die Wiederanpflanzung von Bäumen beschränkt wird. Schließlich werden viele Waldflächen wegen des Bedarfes der Bevölkerung nach Ressourcen gerodet. Die Bauern müssen sehen, dass es eine Alternative gibt. „Nur wenn es uns gelingt, die Bedürfnisse der Menschen mit unseren wiederaufgeforsteten Flächen zu decken, können wir die noch bestehenden Urwälder Borneos schützen“, sagt die Organisation, die ihr „intelligentes Agroforstkonzept“ auf drei Säulen stellt:

-1- Dem Pflanzen von schnell wachsenden Bäumen, die interessant für die Holzindustrie sind

-2- dem Anbau von Zwischenfrüchten, um der Bevölkerung ein schnelles und konstantes
Einkommen zu garantieren

-3- und der Anwendung von Konzepten der regenerativen Landwirtschaft, die eine kontinuierliche Verbesserung der Produktivität ermöglichen.

Die Kontakte zwischen X-Wood®  und Fairventures, die auch Besuche vor Ort in Indonesien ermöglichen, sind fortgeschritten. Die Kooperation mit dem Büllinger Unternehmen stellt für die Organisation ein Novum dar. „Wir haben gemeinsam überlegt, wie die Zusammenarbeit aussehen könnte“, erklärt Michael Schumacher.
„Für jeden Kubikmeter Holz, den wir verbauen, wollen wir drei neue Bäume anpflanzen lassen. Aus diesen erwächst im Laufe ihres Lebens wieder durchschnittlich ein Kubikmeter Holz. Gewissermaßen würde X-Wood®  isoliert betrachtet, ‚Holzmengenneutral‘ arbeiten.

Lächelnder Geschäftsführer Michael Schumacher der Firma X-Wood an seinem Arbeitsplatz, mit Stift in der Hand von seinem grauen Laptop mit grünem "X" drauf. hellblaues Hemd
Geschäftsführer M. Schumacher

Was wir verbauen, wird neu angepflanzt in den Regionen, wo die Aufforstung nicht funktioniert und der Waldbestand jährlich schrumpft.“
Zum Vergleich:
Seit der Firmengründung im Jahre 2015 hat X-Wood® etwa 3.600 Kubikmeter Holz verbaut.
Bleiben die Auftragsbücher gleich gut gefüllt, würden über 10.000 Bäume in den nächsten vier Jahren angepflanzt werden.
Für jeden Kubikmeter Holz, den X-Wood® verbaut, werden drei Bäume angepflanzt. Allerdings möchte die junge Firma sich nicht nur durch Spenden für die Umwelt einsetzen, sondern auch auf die kleinen Gewohnheiten im Alltag Acht geben, wie z.B. auf energiesparende Maßnahmen und Müllvermeidung: „Wir wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und sehen
diese Initiative als Botschaft an die breite Bevölkerung und andere Unternehmen, die sich inspiriert fühlen sollen.“